Schülerzeitung - Schnee von gestern?

Ist sie wirklich nur altmodisch, langweilig und spießig?


"Doch diesem Klischee wollen wir entgegentreten."

Das Erste, woran man beim Wort „Schülerzeitung“ denkt, ist vermutlich ein langweiliger Artikel, der auf vergilbtem, abgenutztem Papier gedruckt wurde und niemanden wirklich interessiert. Doch diesem Klischee wollen wir entgegentreten.

Die Idee kam uns unüblicherweise genau an den Tagen im Jahr, an denen man bekanntlich am wenigsten mit der Schule zu tun haben möchte: in den Sommerferien. Also begannen wir, zu recherchieren, fragten viele Leute und verschickten haufenweise Nachrichten – erstmal ohne großen Optimismus. Doch tatsächlich fanden sich immerhin einige Personen, die Interesse zeigten, mit denen wir diese Idee weiterentwickelten und sie zur Realität werden ließen.



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Denn in einer Schülerzeitung hat man die Möglichkeit, dass die eigene Meinung gehört und sich mit dieser befasst wird. Dabei muss es nicht immer um die vermeintlich langweiligen Schulthemen gehen, sondern wir wollen unseren Fokus auf die Themen legen, die uns bewegen, interessieren und jeden etwas angehen. Sei es die Klimapolitik der Bundesregierung, Ungerechtigkeiten im alltäglichen Leben oder die eigene Zukunft.




„Oh Gott, was sollen die von uns denken, wenn die unsere Artikel lesen?“
„Hast Du auch so Angst vor den Reaktionen?“
„Was ist, wenn sich Leute darüber lustig machen?“

Aber dann sollten wir erst recht diese Themen ansprechen. Und die Leute, die sich tatsächlich über Themen wie Homosexualität, Obdachlosigkeit oder Gruppenzwang lustig machen sollten, könnten vielleicht mal darüber nachdenken, ob solche Reaktionen angemessen sind. Natürlich werden wir mit Kritik konfrontiert werden und damit haben wir auch kein Problem – solang es nicht herablassend oder beleidigend ist.


Es ist zwar schwierig, als Schüler gehört und ernst genommen zu werden, aber genau das wollen wir ändern. Unsere Homepage soll als Sprachrohr für die Interessen der Schüler dienen und für jeden frei zugänglich, kostenlos und ermutigend sein. Dabei geht es uns nicht darum, hochprofessionelle Artikel zu schreiben, sondern unsere Meinungen für jeden verständlich zu verfassen und gerade für Jugendliche ansprechend zu gestalten.

Auf unsere Artikel könnt ihr dabei jederzeit zugreifen – egal, ob ihr gerade im Bus sitzt, den langweiligen Unterricht überbücken müsst (was natürlich niemand von uns jemals tun würde) oder wenn’s auf dem Klo mal wieder länger dauert.


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"Selbst wenn es nur zehn Leute lesen sollten, sind es immerhin zehn Leute."

Vielleicht können wir diese Wenigen auf ein Thema aufmerksam machen, was sie dazu veranlasst, sich selbst dafür zu interessieren und sich für etwas einzusetzen. Und wenn es wirklich niemand lesen sollte (wovon wir natürlich nicht ausgehen wollen), haben wir uns selbst wenigstens mit den Themen auseinandergesetzt und unsere Meinung dazu vertreten.


Wir sind meinungsstark, weil wir kein Blatt vor den Mund nehmen wollen und uns trauen, umstrittene Themen anzusprechen.


Wir sind vielfältig, weil wir unser Augenmerk auf die unterschiedlichsten Bereiche lenken und unseren Blickwinkel nicht nur auf schulische Dinge richten.


Wir sind fokussiert, weil wir uns klar positionieren und Themen kritisch hinterfragen.


Deshalb nennen wir uns Klartext.

Also steht auf, haltet euch nicht zurück, sondern sagt eure Meinung.


Redaktion

GIPHs via Giphy

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Mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein der Jakob Grimm Schule

Ihr könnt euch jederzeit mit Kritik, Ideen und Kommentaren an uns wenden: schuelerzeitung.jgs-rof@web.de

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